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Standort des Originals: Wesermündung, Position: 08° 0,7' O, 53° 51' N

Einige Fotos vom Original sowie eine weiter Baubeschreibung liegt auf Modellbau-Wiki:
Ohne das richtige Werkzeug sollte niemand anfangen ein derartiges Projekt zu beginnen.Lieber ein Gerät weniger aber alles in optimaler Qualität. Der sparsame kauft das beste, der geizige kauft mehrmals. |
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Bestandsaufnahme:Manche Werkzeuge fürs Grobe, die für die Renovierungen am Haus notwendig sind, können gut auch im Modellbau eingesetzt werden. Für feinere Dinge sind aber immer auch geeignete Helfer nützlich.
Eine Tischbandsäge fehlte zunächst. Das Gerät ist inzwischen auch vorhanden, für den Leuchtturm zu spät. |
Sägen:Mit der vorhanden guten Stand-Kreissäge und der Kapp- & Gehrungssäge können mittelgrobe Teile bearbeitet werden, für die kleineren Holz- und Plastik-Teile benutze ich eine der japanischen Feinsägen RYOBA oder KATABA, jeweils 160mm und die japanische Ministichsäge.RANMA 120mm. Metall wird mit der Bügelsäge bearbeitet. Bohren - Drehen:Eine kleinere Ständer-Feinbohrmaschine und eine 12V-Feinmechaniker-Maschine mit passenden Fräsern und Scheifern, sowie eine kleine Drehbank, alles von Proxxon, waren bereits vorhanden. Ein Gewindescheidsatz und verschiedene lleine Feilen runden das Sortiment ab. Schleifen:Hier benutze ich eine der Industrie-Schleifmaschinen, die als Poliermaschine umgebaut wurde– mit Spindel und Bohrfutter. Die Tellerscheifmaschine ist bestens für Schleifarbeiten der Flächen und gerader Kanten. mehr dazu hier Handwerkszeug:Dazu gehört geeignetes Modellbau-Werkzeug und Feinmechaniker-Utensilien, wie Messer, Cutter, Metallwinkel, Reißschiene, und diverse Hilfsmittel, vor allem gute Klemmen. Ein guter Zirkel und Winkelmesser könnte ebenfalls nützlich sein. Eine geeignete Ecke auf einer stabilen Arbeitsplatte, gutes Licht und Platz zum Werkeln, sowie Geduld muß auch vorhanden sein. Wenn dann noch eine Staubsaugerfee in der Nähe ist umso besser. |
BaubeschreibungAls Basis diente das Papiermodell vom Deutschen Schiffahrtsmuseum Bremerhafen (M=1:100). Der Bauplan ist sicherlich nicht optimal. Aber es soll ja kein naturgetreues Modell nach den Richtlinien der Modellbauer werden. Auch mußten Kompromisse gemacht werden, die sich aus der speziellen Nutzung des Gerätes ergaben. Die wesentlichen Bauteile zunächst wurden am PC im Arbeitsmaßstab umgerechnet und im Grafikprogramm neu konstruiert.
Nach fast 2 jähriger Bauzeit mit kurzen Pausen steht das Modell nun im Vorgarten |
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Sockel und FußDer Sockel und das Gerüst des angeflanschtem Fußes besteht aus PVC-Rohren aus der Abteilung Entwässerung und Lüftung (Baumarkt). Es gibt auch in der Ofenabteilung geeignete Metallrohrteile. Die obere Abdeckung ist ein Teller, der aus einer restlichen Laminatplatte auf dem Schleifbock (250mm) passend gedreht wurde. Dazu habe ich den Schleifstein abmontiert und die Platte aufgeflanscht. Mit etwas Vorsicht kann so ähnlich einer Planscheibe bei einer Drehbank gearbeitet werden. Die Auflage der Bodenplatte des anschließenden Maschinendecks ist aus Laminatresten händisch ausgesägt und geschliffen worden. sie wurde fest mit der Deckplatte verbunden. 4 Bohrungen sind zur Montage der Decks vorbereitet. Die Decks werde ich entgegen der Bauanleitung – dafür eher dem bauüblichen Vorgehen gemäß, als eigenständiges Objekt anfertigen. Sie werden später mit 6mm-Schrauben auf die Auflage montiert. |
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Die Wandung des konischen Zylinders erfordert etwas Geschick. Ich habe sie als 2 Halbschalen gefertigt. Zunächst habe ich auf Papier eine passende Schablone gezeichnet und genau angepaßt, diese ist auf Polystyrol (ABS) übertragen worden und nochmal präzise eingepaßt wortden. Bedingt durch die doch recht starke Krümmung und der Materialstärke von 2mm habe ich senkrechte Schlitze im Abstand einer gedachten Stahlplattenbreite auf etwa 2/3 der Materielstärke geritzt, dazu eignet sich ein massiver Cutter mit Ziehklinge recht gut. Nun honnte die Wandung gut in der erforderlichen Biegung eingearbeitet werden. Mit Sekundenkleber und einer geeigneten Spannvorrichtung war der Rohbau dann bald geschafft Ich verwende Sekundenkleber als auch bei größeren Klebeflächen und zum Füllen Montagekleber in Kartuschen. Nach dem Einfräsen der Einstiegsschächte und deren Einbau (Alu-U-Profile) - ich habe aus Stabilitätsgründen nur an einer Seite einen eingebaut - ist der gesamte Hohlkörper zusätzlich ausgeschäumt worden. Danach folgte eine Spachtelauflage besonders in den Biegeschlitzen und eine 2-fache Grundierung mit witterungsbeständiger Kunststoff-Beschichtung. Die Endlackierung hebe ich mir noch etwas auf. |
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Baustufe 1: Deck 1-3.Die Böden und Decken der einzelnen Etagen sind aus 2mm-ABS als Ring ausgesägt, Zwischen Boden und Decke habe ich senkrechte Stützsplanken aufgeklebt, die einen 2mm engeren Kreis bilden. Die Außenwandungen wurden ebenfalls aus 2mm ABS ausgeschnitten, und die Fensteröffnungen grob vorgearbeitet. In siedendem Wasserbad habe ich die Platten dann geschmeidig gemacht und die Rundung über entsprechend große Kochtöpfe gespannt. Danach ließen sie sich einfacher ankleben. Diese 3 Decks sind zu einer Einheit verklebt. Baustufe 2: Deck 4Dafür fand ich im Ersatzteillager ein Endstück einer Entwässerungsrohrsystems, das mit 160mm Durchmesser exakt den passenden Durchmesser aufweist. Da die Lampenanlage darauf montiert werden soll, habe ich dieses sehr stabile PVC-Fertigteil genommen. Es mußten lediglich einige wenige Öffnungen für Türe und Fenster ausgarbeitet werden. Über innenliegende Metallwinkel ist diese Baustufe mit Baustufe 1 verschraubt und mit Elastikkleber abgedichtet. |
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Baustufe 3: Lampen- und RadardeckEs ist eine annähernd naturnahe Beleuchtungs-Anlage vorgesehen. Auch soll wenn irgend möglich ein Strahler verwendet werden, der ausreichend Licht abgibt. Ich fand eine kleine Außenleuchte mit PIR, die in den Abmessungen annähernd paßt. Sie wurde restlos zerlegt. Das PIR-Teil kann als Radar-Gehäuse genutzt werden, die Größen sind unwesentlich anders als im Original-Maßstab. Es mußte lediglich der Fuß abgesägt werden. Als Bodenplatte dient wiederum ein Deckel aus dem Rohrsortiment 110mm, die Höhe der Wandung wurde auf 7mm reduziert. Dadurch ergibt sich ein sauberer Montagerand, an den außen die Gitterwandung eingesetzt werden kann. Das Gitter ist aus 3 Drahtgeflecht-Platten einer metallenen Schreibtischgarnitur zusammengesetzt. Die Kanten sind mit einem Blechstreifen ummantelt und gebörtelt. Die Teile habe ich über einen Metallrundling in die notwendige Biegung gebracht und mit Schnellkleber an die Bodenplatte geklebt. Der innere Lampenzylinder muß nicht nur lichtdurchlässige und wasserdicht sein, sondern auch die Temperatur der Strahler aushalten. Dazu ist ein passender Glaszylinder eingesetzt. Einem Gurkenglas mit Aussendurchmesser 99mm wurde der Boden auf passende Höhe entfernt und mit Sanitärsilikon in den inneren Ring der Bodenplatte eingekittet. Nach oben ist das Schraubgewinde erhalten und kann, wenn der Deckel aufgeschraubt wird als Montageplatte für den Radarkörper genutzt werden, Einige Abzugsöffnungen sollten allerdings dann gemacht werden. Eine zweite ebenfalls abgelängte Rohrabdeckung dient als Deckel und Bodenplatte des letzten Aufbaus, auf der das PIR-Gehäuse als Radar sitzt. Die Leitungen sind in das Deck unter die Lampe geführt und dort verdrahtet. Dort ist auch der Trafo (s.unten) untergebracht. |
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AufbautenHydraulikkran (Bauplan Nr.183) Die Baumaße sind etwas modifiziert worden. Ich habe noch kleine Stoßdämper in der Bastelkiste gefunden, die als Hydraulik dienen. Auf dem PC wurde zunächst wieder eine brauchbare Konstruktion erarbeitet, wobei sowohl die Gelenk-Winkel und der Auszug der Stoßdämpfer zusammen passen müssen, als auch die Gesamtgöße eine Rolle spielt. Das Gerüst besteht aus 2 senkrecht miteinander verbundenen U-Profile 10x10x1mm. darin sind die 3mm-Bohrungen für den Ausleger und die Hydraulik. der waagerechte Arm ist mit einem drehbaren Sockel verbunden und wird damit auf das Arbeitsdeck verschraubt. Als Gehaüse dient eine Filmdose. Der Ausleger ist ein vorgefundenes geschlossenes Profil, Rollen und Haken komplettieren den Kran. |
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Leuchtfeuer - AnlageDie bei der Aussenleuchte mitgelieferte Halogensstablampe 220V-150 Watt ist zwar schön hell, sie hat sich jedoch als zu heiß erwiesen, auch wenn sie nur max. 60 sec. brennt. Ich mußte daher eine Alternative suchen. Im Baumarkt fand ich in der Sonderabteilung ein Päckchen mit einem 3er-Set mit 30°-Halogen-Mini-Einbaustrahlern (12V – 35VA) . incl. Trafo zum Preis, einer einzigen Halogenbirne. Die benötigten Bauteile sind schön klein und mit geeignetem Abstand zur Scheibe gut zu montieren. Somit habe ich 2 Strahler versetzt im Winkel von 120° eingebaut, die 3. Lampe ist in die unteren Decks als Allgemeinbeleuchtung eingebaut allerding mit einer Standard-Halogonlampe für Rundumlicht.
Foto ohne Glaszylinder |
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Positionslampeauf dem Teleskopmast sitzt dazu eine einfache LED 1,5V. Sie wird über eine handelsübliche Dämmerungsschaltung aus einer demontieren billigen Solar-Gartenleuchte (Solarzelle/Akku/Elektonik) gespeist. Das Solarmodul ist in einen 5mm hohen Rahmen auf dem Hauptdeck einsetzt. Die Unterseite speziell die Lötstellen sind mit Silikon sicherheitshalber isoliert. Die LED wird wohl gegen eine Blitz-LED ausgetauscht werden, wenn ich eine finden könnte. |
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ScheinwerferGeplant sind noch 5 Scheinwerfer auf dem 2. Deck, die den Aufbau anstrahlen sowie 4 Scheinwerfer auf dem 3. Deck und eine Bestrahlung des Sockels unter dem 1. Deck. Desweiteren 2 Suchscheinwerfer und 1 Arbeitsleuchte am Kran. Im Umfeld der Türen könnten ebenfalls noch 1-2 LEDs gut ankommen. Hierfür sind 12V-Hochleitungs-LEDs mit insgesamt 15 Watt vorgesehen. Bei einer Rest-Leistung des Trafos: 12V~ 15Watt = 1250mA könnten bis 40 LEDs je ca 25mA betrieben werden. Es gibt im selben Shop passende Reflektoren mit M8-Schraubgewinde, sodaß 10mm-Metall-Röhrchen als Lampengehäuse genutzt werden können. Der rechteckige Lampenkörper wird aus einem Rohrabschnitt ca 20mm Durchmnesser (U/Pi) gestaucht. Eine Platine mit Brückengleichrichter, Spannungsregler, Glättungs-Elko und geeigneten Vorwiderständen sowie den Steckkontakten kommt dann auch in die Decks. In der Bastelkiste liegt inzwischen: 12 Deckstrahler 15001 12V-LED weiß 16000mcd 20° 5mm mit integriertem Widerstand 3 Suchscheinwerfer 15009 Nichia LED weiß, 44000mcd 5mm mit div. Vorwiderständen zum probieren, Stahl-Gehäuse mit Innenreflektor 8mm-Schraubgewinde, Schrumpfschlauch, Mikrostecker. Die würfelförmigen Gehäuse habe ich aus Abschnitten von 15mm-Kabelschächten aus der Elektro-Abteilung erstellt, geeignete Montagesockel aus Blech angesetzt. Die runden Fluter sind aus passende Aluröhrchen. Um absolut sicher zu sein, habe ich die Lötstellen und Kabelansätze zusätzlich zum Schrumpfschlauch mit 2K-Kleber abgedichtet. |
Bau-Skizze
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ReelingWie aus den Fotos oben zu ersehen ist, sind inzwischen auch einige Reelings bereits montiert. Diese wurden aus der Garten-Abteilung zweckentfremdet. Es handelt sich um 10x10mm Schweiß-Draht-Geflecht. Um die Stützen maßstabsgetreu hinzubekommen, wurden überflüssige Streben herausgeschnitten. |
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FensterDie Fensteröffnungen habe ich versäubert und als Verglasung eine Folie eingeklebt, die zum Auslegen von Küchenschränken verwendet wird. Es ist eine flexible leicht transparente Noppenfolie, einseitig glatt. Sie klebte allerdings erst, nachdem sie in einem Bad Universalverdünnung gründlich gereinigt wurde, Im 3. Deck sind Rahmen nötig, dies werden in einem späteren Arbeitsgang gefertigt, dazu bedarf es noch einiger Ideen. wer einen Vorschlag hat bitte mail |
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Fortsetzung folgt
Autor: Karlhanns Spiegel ~ last Update April 2008